Sefer

Sefer | ספר

Schlagworte: , , , , ,

Selomoh de Olivera. Haftarot kol ha-shanah ke-minhag kehilot ha-Sefaradim ve-ha-Ashkenazim. Amsterdam, 1725/26. Signatur: 17/6272 Foto: ©Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher

Sefer (ספר), Buch, thematisiert jüdische Schriftkultur mit Blick auf ihre Materialität. Als Motiv nähert es sich jüdischen Texten und jüdischen Büchern mit ihren ganz eigenen Textformaten und typographischen Besonderheiten als Objekte. Es rückt den Blick auf künstlerisch gestaltete Handschriften, auf jüdische Buchkunst und jüdischen Buchdruck in einer durch Mehrsprachig- und Mehrschriftlichkeit geprägten Textkultur.

Zugleich erzählt dieses Motiv von jüdischen Buchsammlungen und Bibliotheken und damit auch von der Geschichte der Hebraica- & Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main. Diese ist in besonderer Weise mit der jüdischen Geschichte Frankfurt am Main (☞ Papadam) verbunden und beruht auf zahlreichen jüdischen Schenkungen und Stiftungen (☞ Zedaka).

Eine jüdische Weltenchronik

Tsemaḥ Daṿid, David ben Shelomoh Gans (1541–1613), Frankfurt am Main 5458 [1697/98]. Jiddische Übersetzung der Weltchronik Tsemah David. Aus der

Baum des Lebens

Kabbalistische Werke nach Rabbi Isaac Luria (1534–1572), Hayim ben Yosef Vital (1542–1620). Frankfurt am Main 5479–5480 [1718–1720]. Aus der Sammlung

Geht und schaut Töchter Zions

Ḥamishah ḥumshe Torah bi-leshon Ashkenaz: Tseʾenah u-reʾenah benot Tsiyon Ya’akov ben Yitshak Ashkenazi (1550–1628), Sulzbach 5492 [1731/32].Kommentierte Nacherzählung der Torah

Bibliographie | Sefer

Literatur Aaronson, Akiva. People of the Book: Five Hundred Years of the Hebrew Book from the Beginning of Printing until