Kehilla

Kehilla | קהילה

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Blick in den Gebetsraum der Westend-Synagoge in Frankfurt am Main.

Bild: Dontworry, via Wikimedia Commons

Kehilla (קהילה) oder auch Kahal (קהל), die jüdische Gemeinde, ist traditionell das Zentrum jüdischen Lebens. Sie bildet den rechtlichen und politischen Rahmen jüdischer Gemeinschaft (☞ Iggerot) und ist zugleich ein zentraler Bezugspunkt des jüdischen religiösen und kulturellen Lebens (☞ Minhag). Bis in die Frühe Neuzeit führten viele Gemeinden den Beinamen Kehilla keduscha, heilige Gemeinde, und wurden von gemeinschaftlichen Strukturen geprägt. Ungeachtet ihrer weithin prekären Stellung zeichneten sie sich durch ein hohes Maß an Autonomie aus, im Bereich der Gerichtsbarkeit, Erziehung und Bildung sowie der Wohltätigkeit.

Als Motiv thematisiert Kehilla die Gemeinde im weiteren Sinne, ihre wichtigsten Strukturen und Institutionen — Gemeinderäte und Gemeindeordnungen, Synagogen, Lehrhäuser,  Friedhöfe — und nimmt ebenso andere Organisationen, insbesondere jüdische Vereine und Vereinigungen, in den Blick.

Was war das für ein Haus?

 Seit der Einweihung im Jahr 1902  wurde in diesem Haus  gefeiert, getanzt, diniert, debattiert, Wohltätigkeit verrichtet  . . . Titel

Alle und jede Juden […] sollen in ihrer Gassen still und eingezogen verbleiben

Der Umgang mit der jüdischen Bevölkerung in der Stadt Frankfurt am Main und ihre alltäglichen Probleme. Was meint der Begriff

Bibliographie | Kehilla

Literatur Brumlik, Micha, Rachel Heuberger, und Cilly Kugelmann, Hrsg. Reisen durch das jüdische Deutschland. 1. Köln: DuMont, 2006. https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB129807699. Coenen